Projekte im Kongo


Mikrofinanzen


Die Spar- und Kreditgenossenschaft


« La Colombe Mutuelle pour Epargne et Credit La Colombe»(M.E.C. La Colombe) Um der Armut und der Not der Bevölkerung von Kinshasa und im Kongo allgemein zu begegnen, wurde ein Mikrofinanz-Institut gegründet mit dem Ziel, private Initiativen, besonders Mikrounternehmen, durch die Ausgabe von Mikrokrediten zu unterstützen.


M. E. C.-Ausbildung

Diese sind zu einem wirksames Mittel geworden um Tätigkeiten zu entwickeln, die Einkommen generieren, indem sie den Kreditnehmerinnen ermöglichen ihre Geschäfte zu vergrössern, und im Ganzen ihr Leben und das ihrer Familien zu verbessern. Wir sind in zwei Stadtteilen tätig: Mont Ngafula und Bumbu. Verschiedene Leute haben bereits von unseren Krediten profitiert und konnten ihre Aktivitäten verbessern. Die Mehrzahl unserer Kunden sind Frauen, und wir arbeiten im Rahmen der Kirchgemeinden. Neben den Krediten hatten die Begünstigten die Chance an Ausbildungen teilzunehmen: «Gründung und Führung eines Geschäfts», «Der Umgang mit Ersparnissen und Krediten» und über «Die Verwertung von Agrarerzeugnissen».



Bild rechts: Ausbildungskurs für Kreditnehmer.



Landwirtschaft



Die Schweinemästerei im Stadtteil Selembao

Porcherie-Schweinezucht





Die Colombe RDC ist ein gemeinnütziger Verein. Er benötigt Finanzen, um seinen Geschäftsführer, die Administration, die Mieten u.a. zu bezahlen, und um um das Mikrofinanz-Institut mit neuem Kapital zu versehen. So wurde die Schweinemästerei als Selbstfinanzierungsprojek lanciert.

Nun ist sie seit 2010 in Betrieb. Sie hat ihren Standort im Tal beim «Camp Habitat pour Humanité» im Quartier Hérady im Stadtteil Selembao in Kinshasa. Es ist ein Gebäude von 8 x 18 m mit 5 Buchten für Muttersauen, 3 Buchten zur Aufzucht und 2 Buchten für Eber. Es wurde dort auch ein Haus von 3 x 5 m gebaut für die Wächterfamilie und ein ebensolches als Material- und Futterdepot mit einem Büro für den Veterinär-Ingenieur. Angestellt sind ein Veterinär-Ingenieur, ein Arbeiter und ein Wächter.





Kisimbula: Gemüsekulturen



Seit 2011 wurde auf dem Agrargelände von Kisimbula mit Gemüsekulturen begonnen. Unsere Ernten erlauben einerseits die Stadt Kinshasa mit Gemüse zu beliefern,

andererseits die Familien der Mitarbeitenden zu versorgen. Für die Organisation der Arbeit ist ein Agronom Ingenieur verantwortlich (z.Z. Gilchrist Neves selber), ihm zur Seite gestellt ist ein Vorarbeiter, ein Ernteverantwortlicher, der auch den Verkauf organisiert. Angestellt sind 3 Familienväter, 3 Jugendliche und 3 Frauen.Zur Zeit (Herbst 2012) gibt es dort folgende Kulturen: Tomaten, Auberginen, Kohl, Gombo, Lauch, Zwiebeln, Schnittlauch, milder Pfeffer, Gurken, Amaranten, Sauerampfer, Süsskartoffeln, Maniok, Mais, Bohnen. Es wurden auch einige Fruchtbäume gepflanzt: Mangobäume, Avocadobäume, Bananenpalmen, Ölpalmen, Safoubäume, ...

Landwirtschaftliches Ausbildungszentrum Kisimbula

Beim kleinen Ort Kisambula 6 km von Kasangulu (Bas Congo) entfernt konnte im Jahr 2010 eine Konzession von 20 ha erworben werden. Das Gelände eignet sich für Gemüsekulturen, für Ackerkulturen (Maniok, Süsskartoffeln...),
um Fischzucht zu betreiben, und auch für die Aufzucht von Kleintieren. Man kann dort eine Hühnerzucht aufbauen, auch eine Schweinezucht in grossem Massstab ist möglich. Wir haben die Vision ein Agrarzentrum nach dem Vorbild von SONGHAI zu errichten mit einer aussergewöhnlichen Generation von jungen Agrarunternehmern, welche eine der Säulen der Entwicklung für die D. R. Kongo werden soll. (Zu SONGHAI siehe http://www.songhai.org - französisch und englisch)


Gartenanlage

Gartenanlage in Kisambula
Pflanzarbeit

Arbeit in der Plantage
Maisplantage

Arbeiter in der Maisplantage

Vunda di Masengi: Fischzucht

Fischteich

Die Fischteiche von Vunda sind ca. 15 Km von Kisimbula entfernt.Dank der Colombe Suisse konnte im Gebiet von Kasangulu beim Dorf Vunda ein zweites landwirtschaftliches Gelände von 14 ha erworben werden.

Dort wurden 4 Fischteiche realisiert, in denen Nilbarsche eingesetzt wurden (zum ersten Mal im Juni 2012). Neben den Fischteichen wurden Maniokfelder und solche mit Süsskartoffeln angelegt, auch Erdnüssen können geerntet werden. Mit einer selbst konstruierten Ölpresse werden Palmnüsse ausgepresst. Neben dem Leiter des Projekts werden zwei Arbeiter mit dem Unterhalt der Teiche und mit der Fütterung der Fische beschäftigt, und zwei Frauen, die die Felder bestellen. Geplant sind dort in der Gegend eine Bananenplantage, eine Ananasplantage und der Anbau von Fruchtbäumen.

Aufnahme rechts: Ausgehobene Fischteiche




Brückenbau über den Yobila



alte Bruecke Die Erreichbarkeit der Plantagen und Gemüsefelder wird durch den kleinen Bach Yobila für Transportfahrzeuge verunmöglicht, er erzwingt einen sehr langen Umweg auf schlechten Pisten. Für den Transport zu und von den Agrarzentren wird nun eine Brücke errichtet, die von FOCOL und den Anstössern finanziert wird. Die Arbeiten sind im Gange und werden voraussichtlich noch im Jahr 2014 vollendet sein.

Der Termin 2014 war viel zu optimistisch!! Neu gelten folgende Daten:

Ende Februar 2016:   Betonieren des zweiten Pfeilers, der die Brücke trägt. ausgeführt
Ende 2016: Montage der Eisenträger und der Abstandshalter für die Fahrbahn.
Anfnag 2017 :         Beplankung der Brücke mit massiven Holzbrettern als Fahrbahn.

Die Nutzniesser in der Umgebung des Bauwerkes müssen einmal mehr erinnert werden, dass ihre Beiträge fällig sind und Versprechungen allein nicht genügen!



Oben: alte Brücke

Rechts: Vermessungsarbeit für die neue Brücke

Vermessung




lacolombe suisse : Wir helfen im Kongo